Lebensmittel als Medizin

Dass die Ernährung einen wichtigen Beitrag für den Erhalt der Gesundheit darstellt, ist weitläufig bekannt. Doch viele verstehen darunter nur die allgemeine Ausgewogenheit der Lebensmittel und vielleicht noch, dass man darauf achten sollte, beispielsweise die klassischen Würz- und Süßungsmittel Salz und Zucker eher sparsam zu verwenden. Auch die Tatsache, dass die industriell verarbeiteten Lebensmittel die Gesundheit sogar erheblich beeinträchtigen können, ist längst kein Geheimnis mehr, weshalb die Vernunft des Verzichts den meisten einleuchtend erscheint. Doch in Wahrheit spielt die Ernährung eine weitaus bedeutendere Rolle und viele Lebensmittel haben eine Wirkung, die regelrecht mit der von Medikamenten verglichen werden kann.

Auch in vielen urtümlichen Kulturen wie etwa in der indischen oder chinesischen gehört die Ernährung schon längst wie selbstverständlich zum selben Bereich wie die Medizin. Ein klassisches Beispiel dafür ist die sogenannte Ayurveda – die traditionelle indische Heilkunst, die außer in Indien auch in Sri Lanka und Nepal weit verbreitet ist. Viele der Regeln und Methoden finden seit ewigen Zeiten erfolgreich Anwendung und werden innerhalb der Familien von Generation zu Generation weitergegeben. Verblüffenderweise funktionieren diese auch in unserer modernen Welt noch immer. Im Grunde genommen bildet die These, dass Nahrung Voraussetzung der Gesundheit eines Menschen ist, das Fundament der Ayurveda-Lehre.

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