Der gute Umgang mit Kohlenhydraten

Im Zusammenhang mit der Frage nach der richtigen Ernährung kommt unweigerlich das Thema Kohlenhydrate zur Sprache. Dabei handelt es sich um eine relativ komplexe Materie, die recht verwirrend sein kann. Das hat mehrere Gründe. Denn zum einen gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Kohlenhydraten, die Bestandteil vieler natürlicher Lebensmittel sind. Und zum anderen sind mittlerweile auch Unmengen an Lebensmitteln mit künstlich zugesetzten Kohlenhydraten auf dem Markt verfügbar. So hört man häufig auch von guten und schlechten Kohlenhydraten und von Diätformen, die auf eine generell sehr kohlenhydratarme Ernährung setzen. Auf der anderen Seite sind auch einige Menschen davon überzeugt, das Gegenteil wäre ihrer Gesundheit zuträglicher.

Doch tatsächlich sind bestimmte Kohlenhydrate an sich nachweislich eine gute Basis für eine gesunde Ernährung. Speziell die in vielen Pflanzen vorkommenden langsamen Kohlenhydrate können generell den Grundstein einer guten und gesunden Abnehm-Diät bilden. Schließlich enthalten auch Lebensmittel-Pflanzen Kohlenhydrate. Wichtig ist, dass es sich um sogenannte langkettige Kohlenhydrate handelt. Denn diese auch als „langsame Zucker“ bezeichneten Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel für gewöhnlich nur moderat ansteigen. Durch die langsamere Verdauung entsteht auch ein angenehmes Sättigungsgefühl. Kurzkettige Kohlenhydrate, die den Blutzucker sehr schnell ansteigen lassen, sind Hauptverursacher des Typ-2-Diabetes. Denn auf Dauer können „schnelle Zucker“ auch die natürliche Blutzucker-Regulierungsfunktion stören.

Kurz nachdem der Spiegel so plötzlich angehoben wurde, fällt er prompt wieder ab. Und das führt meist zu Abgeschlagenheit, Trägheit sowie Müdigkeit. Und zu allem Übel geht dieser Effekt mit einem erneuten Hungergefühl einher. Natürlich können auch bestimmte pflanzliche Kohlenhydrate bei übermäßigem Verzehr die Ursache für Übergewicht sein, krank machen und sogar Diabetes verursachen. Beispielsweise gilt Mais, obwohl er reich an Pflanzenfasern, Vitaminen und Mineralien ist, als kontraproduktiv, wenn er in größeren Mengen konsumiert und auf eine kalorienbewusste Ernährung abgezielt wird.

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